| 1895 |
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Kirsten Malfrid Flagstad wird am 12. Juli in der Strandstube in Hamar geboren.
Ihre Eltern sind Marie Johnsrud aus Eidsvoll und Michael Flagstad aus Hamar. |
| 1896 |
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Kirsten und ihre Eltern ziehen in die Niels Juelsgate 6 in Oslo. |
| 1898 |
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Der Bruder Ole wird am 23. Mai geboren. |
| 1901 |
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Klavierunterricht bei Martin Ursin. Später im Leben übt sie oft Rollen ein zu eigener Begleitung. |
| 1896 |
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Kirsten und ihre Eltern ziehen in die Niels Juelsgate 6 in Oslo. |
| 1902 |
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Die Familie Flagstad zieht um in ein neues Haus im Ivar Aasens vei 11 in Vinderen in Oslo. |
| 1903 |
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Der Bruder Lasse wird am 5. Juni geboren. |
| 1904 |
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Die Schwester Karen Marie wird am 24. November geboren. |
| 1911 |
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Kirsten wird konfirmiert. Sie bekommt ihre ersten Gesangstunden bei der Gesangpädagogin Ellen Schytte Jacobsen. |
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1913-1934 Kirsten Flagstad singt in Skandinavien und in Bayreuth |
| 1913 |
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Gesangstunden bei dem norwegischen Sänger Albert Westwang.
Operndebüt im Nationaltheater in Oslo als Nuri in d’Alberts ”Tiefland”.
Singt vor den Gefangenen in der Kirche des Strafgefängnis’ in Oslo und macht einen großen Eindruck auf die Gefangenen. |
| 1914 |
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Germaine in Robert Planquettes ”Les cloches de Corneville” im Nationaltheater in Oslo.
Das Rollenbild aus dieser Operette ist auf dem norwegischen 100-Kronenschein abgedruckt.
Erste Plattenaufnahmen. Plattengesellschaft Odeon. |
| 1915 |
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Aagot in Waldemar Thranes Operette ”Fjeldeventyret” (Das Abenteuer am Berg).
Verlobt mit Gunnar Fredriksen aus Melbo in Vesterålen.
Singt Opern und Operetten. |
| 1916 |
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Winteraufenthalt in Melbo. Die Verlobung mit Gunnar Fredriksen wurde gelöst.
Reist nach Stockholm, um bei Gillis Bratt Gesang zu studieren, einem Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten und Gesangpädagogen, dank einer größeren Geldspende von Gunnar Fredriksens Mutter.
Heimliche Verlobung mit dem schwedischen Kunstmaler Harald Klinckowström.
Die Verlobung wird wieder gelöst. |
| 1917 |
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Kirsten bekommt 10.000.- Kronen von einem Geschäftsmann in Bergen für weitere Gesangstudien in Stockholm. |
| 1918 |
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Verlobung mit dem schwedischen Architekturstudenten Sven Jonsson (Markelius).
Konzertdebüt in der Aula der Universität Oslo, zusammen mit dem Bariton Carl Richter aus der Stockholmsoper und mit Piero Coppola am Flügel.
Angebot, an der neueröffneten Opera Comique in Oslo zu singen; sie lehnt aber ab.
Romanzenkonzert in Bergen mit Sverre Jordan am Flügel.
Trifft den norwegischen Geschäftsmann Sigurd Hall. |
| 1919 |
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Verlobung am 19. Januar mit Sigurd Hall.
Kirsten bricht ihre Studien in Stockholm ab.
Opern und Operetten an der Opera Comique in Oslo. Tourneen.
Heiratet Sigurd Hall am 14. Mai. |
| 1920 |
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Bekommt am 17. Mai eine Tochter, die Else-Marie getauft wird.
Zieht sich von der Bühne zurück. Will zu Hause sein bei Mann und Kind.
Die Mutter Maja überredet sie zum Comeback, und sie singt wieder am 26. Dezember, Kirstens einzige Vorstellung 1920. |
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1921-
1927
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Hauptrollen in Operetten, Musicals und Revuen an der Opera Comique, Mayol und Casinon i Oslo, während sie gleichzeitig Solistin bei großen Orchesterkonzerten ist. Rezitale und Tourneen.
Als eine Kuriosität kann erwähnt werden, dass sie am gleichen Abend in einer Revue singt und in Beethovens 9. Sinfonie!
Vorgeladen zum Probesingen bei John Forsell, der nicht weiss, dass sie Schülerin bei Dr. Gillis Bratt gewesen war. Forsell bittet sie, ihre Stimme zu ändern! Ihm missfällt Gillis Bratts Pädagogik!
Plattenaufnahmen für His Master’s Voice Scandinavia.
Die Ehe zerbricht. |
| 1928-1930 |
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Nimmt ihre Tochter Else-Marie mit zu Opernrollen in Helsingfors und Opernrollen am
Stora Teatern in Göteborg. Titelrollen und großer Erfolg. Eine neue Ära beginnt.
Der ”lange Arm” der Metropolitan ist hinter ihr her. Sie brauchen einen Wagner-Sopran. Kirsten reagiert nicht darauf.
Singt Elsa in Wagners ”Lohengrin” am Nationaltheater 1929 und trifft den Holzhändler und Witwer Henry Johansen.
Plattenaufnahmen für Columbia. |
| 1930 |
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Heiratet Henry Johansen und stoppt kurzzeitig ihre Gesangskarriere |
| 1931-1934 |
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1931- Singt wieder in großen Opernaufführungen am ”Storan” in Göteborg und am Nationaltheater
1934 in Oslo. Solistin bei Orchesterkonzerten und Romanzenabenden.
Probesingen vor Winnifred Wagner in Bayreuth. Wird für 1933 und 1934 engagiert.
Von der Leitung der vom Konkurs bedrohten Metropolitan zum Probesingen eingeladen und für die Saison 1935 engagiert. |
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1935-1941 Kirsten Flagstads internationale Karriere |
| 1935 |
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Kirstens berühmtes Debüt an der Metropolitan Oper in New York am 2. Februar. Geht als Weltstar von der Bühne, und wird zur Rettung der Oper, indem sie alle Wagners Frauenrollen im Frühjahr 1935 singt.
Urlaub zu Hause in Norwegen, während sie gleichzeitig vier Romanzenprogramme für die Tournee in den USA im Herbst einstudiert.
Plattenaufnahmen für RCA Victor. |
| 1936 |
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Das ”Flagstadfieber” verbreitet sich in Amerika und Europa.
Gastspiel im Covent Garden in London.
Sommerurlaub in Strømstad.
Gastauftritt an der Wiener Oper und in Prag.
Reist zurück in die USA.
Plattenaufnahmen für RCA Victor und His Master’s Voice. |
| 1937 |
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Der größte Zuschauermagnet der Metropolitan. Rettet die Oper vor dem Konkurs.
Tournee in Nord-Amerika und Gastspiel im Covent Garden. Überrascht immer wieder die Musikwelt Amerikas mit ihrer intensiven gesanglichen Aktivität.
Washinton Post schreibt ”Flagstad - eine einzigartige Person in der vokalen Gesangskunst”.
Konzert vor 10.000 Menschen im Frogner Stadion in Oslo.
Wird von König Haakon zum Ritter der 1. Klasse des Königlichen Norwegischen St. Olavs Orden ernannt.
Paramount Pictures macht Aufnahmen von Kirsten als Brünnhilde in Wagners Oper ”Die Walküre”. Wird bei Big Broadcast 1938 gezeigt.
Plattenaufnahmen für RCA Victor und His Master’s Voice. |
| 1938 |
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Engagement an der Metropolitan und Tournee in Nord- und Süd-Amerika, Canada, Europa und Australien.
Feiert ihr 25-jähriges Jubiläum als Opernsängerin mit einer Einladung zum Mittag und zu einer Feier für die 600 Angestellten der Metropolitan.
”Flagstad hat dem Publikum einen völlig neuen Eindruck von Wagners Opern gegeben”, schreibt der Dirigent Arthur Bodansky im Artikel ”Wagner and the box office”.
Peinlicher diplomatischer Zwischenfall in Washington – der Botschafter Morgenstierne wird in der Konzertpause nicht in Kirsten Flagstads Garderobe gelassen, weil sie eine Halsentzündung und Fieber hat. Das sollte später noch ernste Folgen für sie haben.
Else zieht mit ihrer Mutter in die USA. |
| 1939 |
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Engagement an der Metropolitan und Tournee in den USA.
Konzerte zu Hause in Norwegen.
Plattenaufnahmen für RCA Victor.
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| 1940 |
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Norwegen wird von den Deutschen besetzt.
Engagement an der Metropolitan und Tournee durch die ganzen USA.
Konzert zur Unterstützung des norwegischen Hospitals in Brooklyn.
Konzert vor 17.000 in Watergate in Washington, vor 20.000 im Lewisohn Stadium in New York und vor 200.000 im Grant Park in Chicago.
Plattenaufnahmen für RCA Victor. |
| 1941 |
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Konzert in Chicago zur Unterstützung der Norwegen-Hilfe.
Verabschiedet sich von der Metropolitan und den USA und reist zurück nach Norwegen auf die dringende Aufforderung ihres Mannes hin, der ernsthaft krank ist.
Er war seit 1933 Mitglied der Norwegischen Nationalpartei (NS) und tritt nun auf die Bitte von Kirsten und ihrer Tochter aus der Partei aus. |
| 1942 |
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Gastauftritt bei den Junifestspielen in Zürich.
Konzert in Stockholm. Die 24-jährige Birgit Nilsson hört zu. |
| 1943 |
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Gastauftritt bei den Junifestspielen in Zürich.
Kirsten Flagstad lehnt während der gesamten Kriegszeit Auftritte in Deutschland, in von Deutschen besetzten Ländern und vor Deutschen in Norwegen ab.
Ferienaufenthalt auf dem Irstad Hof in Romedal in Hedmarken. Wird gebeten bei einem Treffen von Widerstandskämpfern zu singen, die zusammen gekommen sind, um neue Fluchtwege nach Schweden zu diskutieren und zu planen. Sie singt nationale Lieder und schließt den Auftritt mit ”Gud signe vårt dyre fedreland” (Gott segne unser teures Vaterland) ab. |
| 1945 |
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Frieden in Norwegen. Der Ehemann Henry Johansen wird festgenommen und kommt ins Gefängnis. Kirstens Pass und ihr Vermögen wird beschlagnahmt.
Ein Artikel von Oscar Thompson in der New York Sun verursacht einen Streit über Kirsten Flagstad.
Die norwegische Botschaft in Washington greift Kirsten Flagstad in einer öffenlichen Erklärung an, und der Botschafter Morgenstierne gibt dem Außenministerium den Auftrag, die Rückkehr von Kirsten in die USA zu verhindern. |
| 1946 |
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Henry Johansen stirbt, bevor seine Sache behandelt werden konnte.
Das Entschädigungsdirektorat plant eine Gerichtsverhandlung gegen Kirsten Flagstad. Sie tritt am 18.-19. Juni vor das Torridal Amtsgericht, um über ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse auszusagen, die das Entschädigungsdirektorat mit denen ihres Mannes vermischt. Sie lebt in Unsicherheit über ihre Zukunft und muss eine Reihe von Engagementsangeboten aus dem Ausland ablehnen, weil sie keinen neuen Pass bekommt. Der Staatsanwalt Annæus Schjødt greift ein und das Entschädigungsdirektorat willigt die Ausstellung eines neuen Passes für Kirsten Flagstad ein.
Kirsten bekommt am 22. September einen Enkel, Sigurd.
Neuer Pass am 28. November. Reist nach Stockholm. |
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1947-1953 Kirsten Flagstad nimmt ihre internationale Karriere wieder auf |
| 1947 |
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Reist nach Europa, gibt Vorstellungen in Nice in Frankreich, in der Royal Albert Hall in London und in der La Scala in Mailand. Großartiger Empfang, viele Wiederholungen und erstklassige Kritiken.
Wendet dann zurück in die USA auf Konzerttournee, wird aber mit Hohn, Demonstrationen und Stinkbomben von Amerikanern und Norwegisch-Amerikanern empfangen. Norwegische Zeitungen berichten schadenfroh vom Widerstand, auf den Kirsten Flagstad in den USA trifft.
Nach und nach zeigen die Amerikaner dann doch ihre große Begeisterung darüber, dass sie Kirsten und ihre wunderschöne Stimme zurück haben.
Zu Hause in Norwegen verteidigen sie Bokken Lasson und später eine lange Reihe norwegischer Künstler. ”Wir bitten unsere Landsleute darum, mit diesen wenig ehrbaren Versuchen aufzuhören, Kirsten Flagstads Namen und Ruhm zu schmälern.” |
| 1948 |
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Covent Garden in London, La Scala in Mailand. Central Hall, Westminster in London zur Unterstützung von ”Jewish Relief Appeal”.
Die Junifestspiele in Zürich. Süd-Amerika und Mittel-Amerika.
Weihnachtskonzert in der Carnegie Hall in New York.
Sommerbesuch von der Tochter Else und ihrer Familie in Amalienborg in Kristiansand.
Plattenaufnahmen für His Master’s Voice. |
| 1949 |
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Konzerte in ganz Europa: England, Frankreich, Belgien, Holland, Italien und in der Schweiz.
Der Komponist Richard Strauss bittet Kirsten, seine ”Vier letzte Lieder” uraufzuführen.
Ein bitterer Streit in San Francisco wegen Kirsten Flagstads geplanter Rückkehr zur War Memorial House Oper. Die Opernleitung gewann den Streit. Ein exzellentes Konzert mit gutem Empfang.
Kirsten Flagstad wird zum Ehrenmitglied des Norwegischen Tonkünstlerverbandes (Norsk Tonekunstnersamfund) ernannt .
Hans Heiberg greift Kirsten Flagstad in der Tageszeitung Verdens Gang an. Eine lange Zeitungspolemik.
Plattenaufnahmen für His Master’s Voice.
Urteilsabschluss im Prozess des Entschädigungsdirektorates. Der Prozess, der im Voraus in den Tageszeitungen als ”der größte Kriegsprofitmacherprozess des Landes” Schlagzeilen gemacht hatte, zeigte sich, total inhaltslos gewesen zu sein.
Konzert in der Carnegie Hall. |
| 1950 |
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Konzerte über ganz Europa und den USA.
Plattenaufnahmen für RCA Victor und His Master’s Voice.
Uraufführung von Richard Strauss’ ”Vier letzte Lieder” in der Albert Hall in London. Die Festspiele in Salzburg mit Wilhelm Furtwängler als Dirigenten. |
| 1951 |
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Zurück zur Metropolitan nach 10 Jahren Abwesenheit als Isolde in ”Tristan und Isolde”.Konzerte in England, Frankreich und der Schweiz.
Konzert im Calmeyergatens Missionshaus in Oslo – Kirsten Flagstads erster offizieller Auftritt vor einem norwegischen Publikum seit der Zeit vor dem Krieg.
Purcell’s Oper ”Dido und Aenaes” im Mermaid theatre in London.
Wohltätigkeitskonzerte in Norwegen.
Plattenaufnahmen für His Master’s Voice. |
| 1952 |
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Abschiedskonzerte in Amerika.
Abschied von der Metropolitan in Glucks Oper ”Alceste”.
Abschiedskonzerte in Europa.
Sibeliusfestspiele in Helsingfors.
Plattenaufnahmen für His Master’s Voice und für RCA Victor.
Plant, mit ihrer Familie zurück nach Norwegen zu ziehen. Möchte ihren Schwiegersohn in die Firma Henry Johansen Ltd. mit einbeziehen.
Else, Arthur und Sigurd kommen an, aber der Plan missglückt. Die Familie Dusenberry zieht zurück in die USA. |
| 1953 |
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Konzerte in Europa und vor allem in Norwegen.
Die allerletzte Opernaufführung ist Purcells ”Dido and Aenaes” im Det Nye Teater in Oslo.
Kommt mehrere Male ins nationale Krankenhaus in Oslo (Rikshospitalet) zur Behandlung gegen Psoriasis.
Singt bei der Eröffnung der ersten Festspiele in Bergen.
Unruhe wegen der Herausgabe des ”The Flagstad Manuscript” – der Selbstbiografie, die sie Louis Biancolli erzählte, wo sie den norwegischen Botschafter in Washington angriff und den Anwalt, der nach dem Krieg für das Entschädigungsdirektorat arbeitete.
Kirsten sagt die Tournee nach Süd-Afrika ab.
Kirsten sagt zwei Konzerte in Oslo ab.
Abschiedskonzert und 40-jähriges Jubiläum am Nationaltheater in Oslo. |
| 1954 |
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Neue Behandlungen im Krankenhaus.
Aufnahmen beim norwegischen Rundfunk (NRK).
Auf die Aufforderung von Prinzesse Ingeborg von Schweden ein Konzert in Stockholm zur Unterstützung vom Kinderhilfswerk (”Rädda Barnen”).
Der Wunsch, von der Plattengesellschaft His Master’s Voice zu Decca zu wechseln auf den Rat von Lord Bernard Miles hin.
Neue Aufnahmen mit dem norwegischen Rundfunk (NRK), Beethoven, Grieg, Sibelius und amerikanische und englische Lieder. |
| 1955 |
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Wohltätigkeitskonzerte in der Carnegie Hall.
Kirsten Flagstad wird zum Ehrenmitglied der ”Symphony of the Air” ernannt.
Neue Behandlungen im Krankenhaus.
Kirsten Flagstad feiert ihren 60-jährigen Geburtstag zu Hause in Kristiansand.
Kirsten Flagstad studiert Wagners Oper ”Die Götterdämmerung” ein. |
| 1956 |
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”Die Götterdämmerung” wird vom norwegischen Rundfunk NRK mit Kirsten als Brünnhilde aufgeführt.
Kirsten Flagstad verlässt His Master’s Voice und bekommt einen Vertrag bei Decca unter der Bedingung, dass Decca ”Die Götterdämmerung”, die Aufführung des norwegischen Rundfunks, heraus gibt. Aufnahmen werden nach Europa, den USA und Canada geschickt. Decca gibt die Platte heraus. Kirsten Flagstad und Set Svanholm bekommen gute Kritiken im Gegensatz zu den anderen Musikern.
Weitere Plattenaufnahmen für Decca.
Aufnahme von 45-50 Psalmen in der Ris Kirche mit Sigvart Fotland an der Orgel. Die Psalmen sollten unter anderem für Morgenandachten bei Kirchenkonzerten im ganzen Land für wohltätige Zwecke sein. |
| 1957 |
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Konzert in der Royal Albert Hall in London zur Feier von Edvard Grieg 50 Jahre nach
seinem Tod.
Konzert in Molde zu Bjørnstjerne Bjørnsons 100-jährigem Jubiläum.
Tournee für ”Musikkens Venner” (die Freunde der Musik) durch ganz Norwegen.
Plattenaufnahmen für Decca, 1. Akt von Richard Wagners Oper ”Die Walküre”, Gustav Mahlers ”Lieder eines fahrenden Gesellen” und ”Kindertotenlieder”.
Wohltätigkeitskonzerte in vielen Städten in Norwegen.
Neue Behandlungen im Krankenhaus. |
| 1958 |
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Als erste Leiterin der neuetablierten Norwegischen Oper ernannt.
Plattenaufnahmen für Decca, Lieder von Jean Sibelius mit dem London Sinfonieorchester und Dirigent Øivin Fjeldstad.
Die Mutter Maja stirbt.
Kirsten reist zusammen mit ihrer Familie in die USA.
Neue Behandlungen im Krankenhaus gegen Psoriasis und Gelenkschmerzen.
Tonbandaufnahmen im großen Studio des norwegischen Rundfunks.
Platenaufnahmen in Wien für Decca als Fricka in Wagners ”Rheingold”.
Kirsten Flagstads allerletztes offizielle Konzert ist in der Domkirche von Hamar am 21. Oktober.
Die erste Vorstellung der Norwegischen Oper (Den Norske Opera), eine Ballettaufführung, findet im Festsaal Festiviteten in Hamar am 2. November statt. |
| 1959 |
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Den Norske Operas erste Aufführung von d’Alberts ”Tiefland” in Oslo am 16. Februar.
Neue Behandlungen im Krankenhaus, dieses Mal zwei Monate. |
| 1960 |
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Mehr und mehr geplagt von Psoriasis und starken Gliederschmerzen. Ständige Aufenthalte im Krankenhaus, das sie ihr zweites Zuhause nennt.
Kirsten muss sich aus Gesundheitsgründen von der Stelle als Opernleiterin zurück ziehen. Es wird Knochenkrebs festgestellt.
Das Ordenskomitee des Schlosses lehnt den Vorschlag ab, Kirsten Flagstad zum Kommandeur mit Stern des St. Olavs Ordens zu ernennen.
Decca wartet gespannt darauf, dass Kirsten Flagstad wieder zurück kommt. |
| 1961 |
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Torstein Gunnarson interviewt Kirsten im NRK Radio am 4. Oktober. |
| 1962 |
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Neue Anfrage an den Ordensrat, Kirsten Flagstad zum Kommandeur mit Stern des St. Olavs Ordens zu ernennen. Erneute Ablehnung am 3. September 1962, mitgeteilt am Telefon.
1962 Kirsten stirbt am 7. Dezember und wird auf eigenen Wunsch hin in einem anonymen Grab auf dem Osloer Friedhof Vestre gravlund begraben. |